2024 bewarb sich Brackenheim beim Projekt „Natur nah dran“ erfolgreich.
Ein Kooperationsprojekt von NABU und Land zur Förderung der Biodiversität in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg.
„In der Bewerbung habe man mit einigen Maßnahmen punkten können, sagt Bürgermeister Thomas Csaszar. Vor zwei Jahren habe man bereits ein Wildbienenhabitat angelegt und schon lange pflege man eine gute Zusammenarbeit mit dem NABU“ so Csaszar, in einer Pressemitteilung weiter.
Im Frühjahr 2025 war es dann soweit, kleine Pflänzchen, die darauf warten, eingesetzt zu werden, dekorativ arrangiertes Totholz in der Mitte der Fläche, am Rand ein Steinhügel. So wird vor dem Bürgerzentrum kräftig gegraben, gebuddelt und gehackt. Mitarbeiter des Bauhofs bringen Kisten mit jungen Stauden, die eingepflanzt werden, darunter Wiesensalbei, Königskerze, Wiesenflockenblume und Natternkopf.
Zuvor habe man die Fläche „abmagern“ müssen, weshalb man sie mit Sandsteinsplitt aus der Region abgedeckt habe, eingerahmt von Ziegelsplittsupstrat.
Und das an exponierter Stelle vor dem Bürgerzentrum, an der viele Menschen vorbeikommen – und sich vielleicht für den eigenen Garten oder auch Balkon inspirieren lassen.
Mit der Blühwiese soll eine Nahrungsgrundlage für Insekten und Vögel geschaffen werden. Totholz und Steinhügel sollen Kleinsäugern und Amphibien Rückzugsräume bieten. „Das ist eine Rundum-Sache“, aus Sicht des NABU Brackenheim. Da rüber hinaus bietet die Biotopverbundplanung als Brücke für Tiere und Pflanzen eine Vernetzung ins Offenland an.
Bilder NABU A. Monninger
Bilder NABU
Bilder NABU A. Monninger